Wie das Lilalu-Abenteuerland entsteht

Wir verwandeln einen grauen Kiesplatz in ein buntes Abenteuerland für Münchner Kinder und Familien: Ab Montag, 1. August, ist das große Gelände im Olympiapark Süd Schauplatz des Lilalu-Sommerprogramms. Über 2.000 Kinder und Jugendliche werden hier neue Welten entdecken und unvergessliche Ferienmomente erleben. Und Groß und Klein finden hier einen Ort zum Entspannen, Spielen und Ausprobieren. Doch wie funktioniert das eigentlich, innerhalb von nur einer Woche eine komplette Zeltstadt aufzubauen? In unserem Blog dokumentieren wir für euch den Sommer-Aufbau 2022:

Tag 1: Die ersten Zelte wachsen in den Himmel

Die Hitze steht über dem Olympiapark: Bis zu 35 Grad im Schatten zeigt am Montag das Thermometer in München an. Und auf dem Lilalu-Gelände gibt es noch keinen Schatten, die Zelte stehen ja noch nicht. Das fünfzehnköpfige Aufbau-Team ist aber schon froh, dass es nicht, wie zuletzt 2021, in Strömen regnet oder stürmt und macht sich gut gelaunt ans Werk: Da werden Wasseranschlüsse begutachtet, Zählerstände abgelesen, die Müllpresse und ein erster WC-Container angeliefert und das Technik-Lager aufgebaut. Und natürlich helfen alle bei der größten Aufgabe dieses Tages mit: Die Familie Mai fängt heute mit dem Aufbau der drei großen Trainingszelte an, in denen die Kinder und Jugendlichen ab nächster Woche Luftartistik, Parkour, Akrobatik, Schauspiel, Tanz und vieles mehr lernen.

Tag 2: Bald wird hier gearbeitet und trainiert

Über Nacht ist auf dem Lilalu-Gelände ein erster kleiner See entstanden. Als Kind hätte man hier jetzt den größten Spaß in Gummistiefeln. Das Aufbau-Team ist unterdessen weiter fleißig gewesen: Am zweiten Tag stehen bereits die Container, in denen das Büro-Team die nächsten sechs Wochen arbeiten wird. Zum Teil sind sogar schon Bierbänke drin (die man praktischerweise als Sitzgelegenheit, Ablagefläche und Regal nutzen kann). Die Trainingszelte sind zur Hälfte aufgebaut und werden jetzt mit Bodenbrettern und Teppich ausgelegt. Als nächstes werden in den Zelten Strom und Licht installiert. Und die Traverse im Nordosten des Geländes markiert schon den Bereich für das kostenlose Familienprogramm „Umsonst & Draußen“, den Biergarten und das kleine Karussell.

Tag 3: Platz zum Spielen und Entspannen entsteht

Hier können die Kinder morgens in der Frühbetreuung noch entspannen, lesen oder spielen, und hier entfalten die Teilnehmenden des Workshops „Be creative“ ab 9 Uhr ihre Schöpferkraft: Am südöstlichen Ende des Geländes (da, wo letztes Jahr das Galazelt stand), steht jetzt das Plusbetreuungszelt. Übrigens keine Sorge vor nassen Füßen: Der kleine See wurde auch schon wieder abgepumpt und die Kuhle mit Kies aufgefüllt. Auch sonst ist an Tag 3 des Aufbaus jede Menge passiert: Die Beacharea, in der ab Mittwoch der eintägige Workshop „Be active“ stattfindet, ist zur Hälfte aufgebaut (es fehlt nur noch ein bisschen mehr Sand), die großen Trainingszelte nehmen weiter Gestalt an, die EDV für die Büro-Container ist fertig eingerichtet, die mobilen Toiletten sind alle aufgebaut und die Weichbodenmatten für das Training sind frisch geputzt.

Tag 4: Wir ziehen um ins Abenteuerland

Die Sterne leuchten über dem Olympiapark Süd – das hilft ein wenig über die Anstrengungen dieses Tages hinweg. Heute ist nämlich das Büro-Team aufs Gelände gezogen – mit gefühlt 100 schweren Kisten voller Flyer, Schilder, Ordner, Hardware, Seifenspender, Molton … Das Aufbau-Team und die Familie Mai haben unterdessen zentnerweise Material für das Gelände aus den Auflegern und Transportern geladen: Zaun- und Zeltelemente, Utensilien für verschiedene Workshops, kleine Spielgeräte und vieles mehr. An allen Ecken wird noch gewerkelt und gehämmert, damit das Lilalu-Sommergelände in vier Tagen fertig für die Kinder ist. Die Trinkwasserstation ist schon aufgebaut. Und der weiche Sand für den Sandkasten bei „Umsonst & Draußen“ liegt auch schon bereit.

Tag 5: Manege frei für die Kinder!

Kaum ist ein weiterer Tag vorbei, steht schon das Herzstück des Lilalu-Sommers: das große Galazelt! Hier haben die jungen Künstlerinnen und Künstler jeweils zum Ende ihrer Workshop-Woche ihren großen Auftritt und zeigen Familie und Freundinnen und Freunden, was sie alles gelernt haben. Direkt gegenüber des Galazelts gehen derweil die Arbeiten am „Umsonst & Draußen“-Gelände weiter: Nacheinander werden die Spiel- und Kreativzelte aufgebaut und eingerichtet, später kommen noch der Biergarten und das Karussell hinzu. Im Gastrozelt wartet indes schon die „Cook Mal“-Küche auf die Kinder und Jugendlichen, die hier Kochen, Backen und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln lernen. Und auf die Aufbauhelfer wartet zum Ende des Tages eine schöne Abkühlung: eine selbstgebaute Gartendusche.

Mein letztes Azubi-Tagebuch: Am schönsten ist der Kontakt mit den Kindern

Ganz viel lernen, die Ferien vorbereiten, mit mehr oder weniger Nervosität die Abschlussprüfungen absolvieren, Augen strahlen sehen: In der neuesten Folge unseres Azubi-Tagebuchs erzählt Laura von ihren letzten beiden Monaten als Auszubildende bei Lilalu.

Wie geht es den Auszubildenden bei Lilalu? Was lernen sie? Womit tun sie sich leicht, was fällt ihnen noch schwer? Und was ist jenseits der Arbeit wichtig? In ihrem Azubi-Tagebuch gewähren unsere Auszubildenden zur Veranstaltungskauffrau, Laura (Booking externes Personal), Monique (Teilnehmenden-Management) und Simona (Booking Ehrenamtliche) jeden Monat Einblicke in ihren Alltag.

Vor Ort ist es am schönsten: Laura schätzt an ihrer Arbeit vor allem die persönlichen Gespräche. F.: Forster & Martin

„Liebes Azubi-Tagebuch,

dies ist mein letzter Eintrag ins Azubi-Tagebuch – seit Ende Juni bin ich ausgebildete Veranstaltungskauffrau. Aber ich bleibe Lilalu erhalten … Lest selbst:

Schriftliche Prüfungen: eine aufregende Zeit

Der Mai war erstmal sehr aufregend für mich. In der ersten Woche hatte ich meine schriftlichen Abschlussprüfungen. Die Zeit war einfach nur von Lernen bestimmt, aber ich habe erfolgreich bestanden und war dann einfach nur froh, dass der schriftliche Teil vorüber war. In der zweiten Mai-Woche habe ich viel für eine Projektwoche an einer Grundschule gemacht: Erst war ich im Lager und habe Material gepackt, wie Seiltanzanlagen, Schilder, Hygieneartikel und Jonglagematerial. Dann bin ich mit zur Schule gefahren und habe dort beim Aufbau geholfen. Nebenbei habe ich schon mal Personalakquise für die Pfingstferien gemacht – ich habe zum Schluss meiner Ausbildung ja in zwei Bereichen gearbeitet, bei den Schulprojekten und bei den Ferienprogrammen.

Anschließend hatte ich eine Woche Urlaub, da war ich auf Mallorca – eine erholsame Zeit nach all dem Stress und den Prüfungen. Wieder im Büro, habe ich weiterhin versucht, für die Ferien neue Artistinnen und Artisten zu finden. Neben der Akquise hab ich auch Verträge aufgestellt, Unterlagen angefordert und Rechnungen bearbeitet.

Coole Aktion: Projektwoche mit einer Schule

Anfang Juni habe ich etwas ganz Cooles gemacht: Wir hatten im Zelt der Möglichkeiten eine Projektwoche für die Schülerinnen und Schüler eines sonderpädagogischen Förderzentrums organisiert, und ich hab bei einem Tanz-Workshop mitgeholfen. Ich hab ja bei einem freiwilligen sozialen Jahr Kinder und Jugendliche betreut und auch während meines Studiums als pädagogische Hilfskraft gearbeitet, da bin ich also ziemlich geübt drin. Ich hab mit einer Gruppe von zehn Schülerinnen von der 4. bis zur 6. Klasse Choreographien geübt und Spiele gespielt. Das hat mir Spaß gemacht, es war mal wieder schön, mit Kindern direkt zu agieren.

Meine Highlights: die Gespräche und die Shows

In der Woche vor den Pfingstferien hab ich außerdem Kennenlerngespräche mit Artistinnen und Artisten geführt und Ablaufpläne für unser Personal vor Ort erstellt. Und dann kamen schon die zweiwöchigen Ferien: Da war ich täglich am Infopoint, als Ansprechpartnerin für die Kinder und ihre Eltern, und für den Ticketverkauf für die Abschluss-Shows. Das macht mir bei meiner Arbeit am meisten Spaß, vor Ort zu sein, mit den Kindern in Kontakt zu sein und persönliche Gespräche führen zu können. Und ein Highlight war natürlich auch die Show: Es ist so schön zu sehen, wenn die Kinder wieder etwas aufführen, mit Kostümen und Schminke, und wenn dann wieder die Augen strahlen …

Hab keine Angst vor der mündlichen Prüfung!

Nach den Pfingstferien hatte ich frei und hab mich für die mündliche Prüfung vorbereitet, die hatte ich am Montag. Davor war ich schon sehr aufgeregt. Das ist ja noch mal was anderes, wenn da mehrere Leute in einem Gremium sitzen, die dich anschauen, als wenn man da allein sitzt bei der schriftlichen Prüfung. Die Aufregung verging dann aber recht schnell, als ich gemerkt habe, dass das total nette liebe Damen sind. Es war auch eine Lehrerin von mir dabei, was mir ein bisschen die Nervosität genommen hat. Und das Thema der Prüfung war auch besser als erwartet. Insgesamt hatte ich ein ganz gutes Gefühl, es war ein nettes Gespräch. Man sollte davor eigentlich keine Angst haben, das ist alles nicht so schlimm. Aber gut, im Nachhinein ist man immer schlauer …

Jetzt darf ich selbst Azubis anleiten

Gleich nach der Prüfung bin ich mit meinem „bestanden“-Zettel in die Johanniter-Geschäftsstelle gefahren und habe meinen festen Arbeitsvertrag unterschrieben. Jetzt bin ich zuständig für den Infopoint und die Teilnehmendenverwaltung. Die zweieinhalb, drei Jahre Ausbildung sind schneller rumgegangen, als ich gedacht habe. Es gab viele herausfordernde Zeiten, und ich bin froh, die gemeistert zu haben. Insgesamt war es eine schöne, aufregende Zeit. Ich freue mich, weiterhin Teil des Teams zu sein – und ich freue mich sehr, dass ich jetzt selbst gleich eine Auszubildende bekommen habe, die ich dann anleiten darf.“

„Ich war Feuer und Flamme von der kunterbunten Truppe und der Zirkusluft“

Mit 15 Jahren lernt Anna Baby Freeze und mehr im Lilalu-Workshop „Breakdance & Hip-Hop“, mit 16 wird sie Ferienbetreuerin und heute, sechs Jahre später, unterstützt sie als Werkstudentin das Büro-Team. Da sie liebend gerne schreibt, stellt sie sich hier selbst vor.

„Ein absoluter Flauscheball“: Anna mit ihrer Katze Mimi. Foto: privat

„Mein Name ist Anna und ich bin 22 Jahre alt. Aktuell studiere ich im sechsten Semester Kulturwirtschaft in Passau mit dem Schwerpunkt Südostasien. Besonders interessant an meinem Studium finde ich die interkulturelle Kommunikation: Ich finde es spannend, wie man lernen kann, zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln und somit die Zusammenarbeit zwischen Menschen zu stärken. Das bezieht sich hier vor allem auf interkulturelle Projekte von Unternehmen, die unter Umständen aufgrund kultureller Differenzen nicht zustande kommen. Kulturbotschafter:innen greifen genau dann ein und vermitteln zwischen den Beteiligten, so dass sich alle wohl und verstanden fühlen. Das würde ich auch gerne beruflich machen.

Am liebsten mag ich Sport und essen

Meinen Fokus auf Asien zu legen, kam durch meine beiden liebsten Tätigkeiten: Sport und essen. Ich mache, seit ich denken kann, Taekwondo, und mit meiner Mitbewohnerin in Passau koche ich nicht nur leidenschaftlich gerne asiatisch, wir lernen auch zusammen Chinesisch. Für die chinesische Sprache habe ich mich entschieden, weil ich der Meinung bin, dass Asien global gesehen in der Zukunft sehr wichtig sein wird. Zahlenmäßig ist Chinesisch die meistgesprochene Sprache, und da war meine Entscheidung klar. Inzwischen lerne ich die Sprache schon seit drei Jahren und im Juni steht für mich dann der offizielle B1- und einen Monat später der B2-Test in München an!

Meine dritte große Liebe: Tiere

Neben Essen und Kampfsport gibt es noch eine weitere große Liebe in meinem Leben: Tiere! Nachdem ich sehr naturverbunden bin, spielen meine Haustiere schon immer eine große Rolle. Nicht nur hatten wir lange Zeit Hühner, Ziegen und Kaninchen, inzwischen bereichern drei Katzen namens Mila, Mimi und Yuki sowie die Schildkröte Mr. Oogway meinen Alltag. Ich freue mich jedes Mal riesig auf die vier, wenn ich in der Heimat zu Besuch bin.

Über Breakdance zu Social Media

Meinen Weg zu Lilalu habe ich mit 15 Jahren als Teilnehmerin des Workshops „Breakdance & Hip-Hop“ bei Simone gefunden. Ich war Feuer und Flamme von der kunterbunten Truppe und der Zirkusluft in den großen Zelten im Olympiapark. Leider war ich dann bald schon zu alt, um weitere Kurse zu besuchen. Allerdings fand ich schnell heraus, dass ich weiterhin bei Lilalu mitmachen konnte: und zwar als Ferienbetreuerin! Als ich diesen Februar wieder dabei war, habe ich gesehen, dass das Social-Media-Team Unterstützung braucht – und hier bin ich! In einem super netten Team darf ich nun als Werkstudentin die Seiten mitgestalten und freue mich sehr, an einer so großartigen Sache nach so vielen Jahren weiterhin teilhaben zu dürfen.“

Mein Azubi-Tagebuch: Was mich motiviert

Immer mehr Aufgaben alleine erledigen, endlich wieder Abschlusspräsentationen sehen, Mitarbeitende akquirieren und zwischendrin ein paar Tage Urlaub machen: In der vierten Folge unseres Azubi-Tagebuchs erzählt Simona (Booking Ehrenamtliche), was sie im April erlebt hat und was sie bei der Arbeit besonders motiviert.

Wie geht es den Auszubildenden bei Lilalu? Was lernen sie? Womit tun sie sich leicht, was fällt ihnen noch schwer? Und was ist jenseits der Arbeit wichtig? Momentan lernen drei Frauen den Beruf der Veranstaltungskauffrau bei uns: Neben Simona sind das Laura (Booking externes Personal) und Monique (Teilnehmenden-Management). In ihrem Azubi-Tagebuch gewähren sie jeden Monat Einblicke in ihren Alltag.

Entspannung über die Osterfeiertage: Simona beim Kurzurlaub in Holland. Foto: privat

„Liebes Azubi-Tagebuch,

jetzt hast du schon ein Weilchen nichts mehr von mir gehört, deshalb ist es jetzt mal wieder an der Zeit, und ich berichte dir von meinem April als Auszubildende bei Lilalu. Ich bin leider nicht allzu gut in den Monat gestartet, da ich Ende März Pfeiffersches Drüsenfieber bekommen habe und sich das bis Mitte April gezogen hat. Mir ging es in der Zeit leider nicht so gut. Allerdings konnte ich glücklicherweise noch bei den Vorbereitungen für die Osterferien mithelfen und auch beide Wochen mit dabei sein.

„Ich kann schon vieles selbstständig erledigen“

Bei den Vorbereitungen habe ich zusammen mit Anita die Infopoint-Mappen gepackt und alle wichtigen Unterlagen, die wir in den Ferien für den Bereich Ferienbetreuende benötigen, vorbereitet und eingepackt. Ich habe in beiden Wochen jeweils am ersten Tag der Workshop-Wochen alleine die Besprechung mit den Ferienbetreuenden gehalten. Mittlerweile fällt mir dies echt leicht, da ich es ja in den Winterferien bereits auch schon allein gemacht habe. Allgemein bin ich mit der Zeit sehr gut in meinen Bereich reingewachsen und kann schon viele Dinge selbstständig erledigen und bin nicht mehr so stark an andere gebunden. Das motiviert mich sehr.

Endlich wieder eine Abschlusspräsentation!

Es fand in beiden Wochen am Ende auch endlich wieder eine Abschlusspräsentation statt und die Kinder konnten ihren Eltern zeigen, was sie in der ganzen Woche gelernt haben. Es war ein schönes Gefühl, endlich wieder mal eine Show zu sehen, weil dies wegen Corona lange nicht ging.

Schöne kleine Auszeit im Ferienhaus

Bei den Shows war ich mich um das Eintrittsmanagement gekümmert. Darunter fällt zum Beispiel, am Einlass Fragen der Besucherinnen und Besucher zu beantworten und die Tickets abzureißen. Zwischen den beiden Osterferien-Wochen gab es ja ein langes Wochenende. In dem Zeitraum bin ich nach Essen gefahren und habe dort Freunde besucht. An einem Tag davon waren wir sogar in Holland in einem Ferienhaus an einem See und haben gegrillt. Dies war eine schöne kleine Auszeit, nachdem ich so lange krank war.

Vorbereitungen auf die Pfingstferien

Nachdem die Ferien vorbei waren, konnte ich wieder ein bisschen durchatmen und mich zusammen mit Anita auf die nächsten Ferien konzentrieren. Auch wenn die Pfingstferien erst im Juni sind, sind wir schon voll dabei, ehrenamtliche Mitarbeitende zu akquirieren und allgemeine Vorbereitungen zu organisieren.“

Zum Glück bin ich hier nicht allein!

Endlich wieder eine Faschingsparty feiern, mit Workshopleitungen jonglieren, Urlaub machen und für die Abschlussprüfung lernen: In der dritten Folge unseres Azubi-Tagebuchs erzählt Laura (Booking externes Personal) von ihrem vollgepackten März.

Wie geht es den Auszubildenden bei Lilalu? Was lernen sie? Womit tun sie sich leicht, was fällt ihnen noch schwer? Und was ist jenseits der Arbeit wichtig? Momentan lernen drei Frauen den Beruf der Veranstaltungskauffrau bei uns: Neben Laura sind das Monique (Teilnehmenden-Management) und Simona (Booking Ehrenamtliche). In ihrem Azubi-Tagebuch gewähren sie jeden Monat Einblicke in ihren Alltag.

Sonnige Auszeit: Nach zwei ereignisreichen März-Wochen war Laura eine Woche in Rom. F.: privat

„Liebes Azubi- Tagebuch,

nur noch wenige Wochen, dann steht meine Abschlussprüfung an und ich beende endlich meine Ausbildung. Das kam jetzt doch schneller als gedacht! Nun haben wir schon Ende März, und mittlerweile bin auch schon am Pauken.

Endlich wieder eine Party!

Die erste Märzwoche stand im Zeichen der Faschingsferien: Ich war am Infopoint eines Standortes im Einsatz. Am ersten Tag habe ich zusammen mit Kolleg*innen alles rund um die Orga gemacht. Ein Highlight war die Faschingsparty: Nach langer Zeit hatten wir endlich wieder eine Party, wenn auch mit einigen Hygieneregeln. Es gab kunterbunte Kostüme, Bastelaktionen, Karnevalslieder und natürlich ganz viele Krapfen. Es war schön zu sehen, wie die Kinder zu den Liedern tanzten und mit Stolz ihre tollen Kostüme vorgeführt haben – ein wenig Normalität! Da ich nicht nur im Bookingbereich Ferien, sondern auch im Schulbereich tätig bin, hatte ich auch hier einige Aufgaben. Wir sind stetig auf der Suche nach neuen Workshopleitungen an Schulen, deshalb habe ich ein paar Kennenlerngespräche mit potenziellen neuen Kandidat*innen geführt. Die Gespräche durfte ich diesmal zum Teil alleine führen.

Jonglieren mit Workshopleitungen

Nach den Faschingsferien habe ich die Rechnungen und Sachberichte der Workshopleitungen bearbeitet. Außerdem haben wir mit der Planung der Osterferien begonnen. Die Osterproduktion ist, nach dem Sommer, die größte Produktion und muss deshalb frühzeitig vorbereitet werden. Ich habe mich mit der Workshop-Planung befasst und stand in Kontakt mit über 40 Workshopleitungen. Bei sechs Standorten in zwei Wochen muss einiges besetzt werden. Ich bin auch in die aktive Akquise gegangen und habe neue Leute gesucht. Es ist manchmal nicht ganz so leicht, mit so vielen Workshopleitungen zu jonglieren, aber zum Glück bin ich hier nicht allein!

In den Sommerferien steht ein ziemlich cooles Event an (mehr darf ich noch nicht verraten!). Wir stehen hier seit über einem Jahr in Kontakt mit einem großen Eventpartner. Ich durfte von Anfang an bei der Planung dabei sein, was mir sehr viel Spaß bereitet, da ich hier als Veranstaltungskauffrau sehr viel mitnehmen kann. Wie so häufig in der Eventbranche haben sich die Pläne zwischendurch geändert und wir mussten flexibel reagieren. So habe ich die Kalkulation zusammen mit einer Kollegin aktualisiert und unser Angebot überarbeitet.

Wellness für den Kopf

Nach den zwei ereignisreichen Märzwochen hatte ich nun eine Woche Urlaub. Es ging in die ewige Stadt – nach Rom. Ich habe die Woche sehr genossen. Es war quasi „Wellness für den Kopf“. Mit viel Pizza, Pasta und Gelatooo im Bauch bin ich erholt wieder daheim angekommen.

Lernen für die Abschlussprüfung

Nach meinem Urlaub kam ich wieder mit voller Motivation und frischem Kopf in der Arbeit an. In der vierten März-Woche habe ich Verträge für unser externes Personal in den Osterferien erstellt und versendet und die Hotelplanung finalisiert. Außerdem haben wir eine neue Location für unser neues Projekt in den Sommerferien begutachtet. Für den Schulbereich habe ich coole Spiele und Sportgeräte ausgesucht und bestellt, die dann an den Schulen eingesetzt werden. Außerdem habe ich Vertretungen für Schulstunden gesucht, da wir einige kurzfristige Absagen hatten. Das kann manchmal nerven, da es nicht immer leicht ist, Ersatz zu finden. In dieser Woche habe ich auch so richtig mit dem Lernen für die Abschlussprüfung angefangen. Gar nicht so einfach, sich nach der Arbeit nochmal hinzusetzen. Aber mit einem Ziel vor Augen geht es leichter!“

Zirkus-Workshops für Körper und Seele im Johanniter-Zelt der Möglichkeiten

Endlich ist es so weit: Kleine und große Nachwuchs-Artistinnen und -Artisten haben das Johanniter-Zelt der Möglichkeiten auf dem Sugar Mountain in München-Obersendling zum Leben erweckt. Die Angebote sind vielfältig und dreimal die Woche steht ein ganz besonderer Workshop auf dem Stundenplan, der noch mehr als Zirkus-Akrobatik zu bieten hat.

Simon hat sichtlich Spaß bei seinem FSJ im Johanniter-Zelt der Möglichkeiten. Foto: Forster & Martin

Ein Ohr für die Bedürfnisse der Jugendlichen zu haben steht an erster Stelle

Beim Workshop #wecreatetogether dreht sich alles um die Belange junger Menschen: Zehn- bis 14-Jährige aus München, mit unterschiedlichen Interessen, Bedürfnissen, Vorlieben. Neben Workshopleiter Christian Möller stellen wir den Teilnehmenden auch unseren FSJ-ler Simon Holzner zur Seite. Der 19-Jährige ist seit Oktober 2021 fester Bestandteil des Teams des Johanniter-Zelts der Möglichkeiten. „Schon in der Schule habe ich einen Wahlkurs für Bewegungskünste belegt und bin deshalb total happy, dass ich jetzt in dieser spannenden Zirkuswelt arbeiten darf“, freut sich Simon.

Die #wecreatetogether-Workshops sind für Simon eine besondere Herzensangelegenheit: „Bevor es zum Aufwärmen und später an die Geräte geht, kommen die Kinder erstmal in einem Sitzkreis zusammen und tauschen sich über ihre Erfahrungen der vergangenen Tage aus. Ein großes Thema ist natürlich immer alles rund um die Schule. Am Anfang brauchen die Kinder immer erst eine Weile, um warm zu werden, aber dann geht es plötzlich wild durcheinander, weil alle ihre Geschichte erzählen wollen“, lacht Simon.

Wünsche, Sorgen oder Erfolgserlebnisse werden in der Manege in eine künstlerische Performance umgewandelt

Durch entsprechende Choreografien, Kostüme und akrobatische Bewegungen können die Teilnehmenden ihrer Persönlichkeit und ihren Gefühlen Ausdruck verleihen.

Begeistertes Feedback wie „es gibt hier so viele besondere Requisiten wie Vertikaltuch, Trapez oder ein Einrad, die man sonst nirgends hat“ oder „ich finde es cool, dass wir so viele unterschiedliche Dinge machen“ zeigt, dass das Konzept auch bei den Teilnehmenden toll ankommt.

Ein besonderes Highlight des Workshops ist die Abschluss-Show, hier können die Kinder ihre Kunststücke und Tricks den Familien und Freunden live darbieten. „Es ist echt spannend zu sehen, wie die Jugendlichen immer ehrgeiziger werden, je näher die Präsentation rückt“, schmunzelt Simon.

Die Förderung durch „Kultur macht Stark“ ermöglicht es, den Workshop komplett kostenlos anzubieten. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Die besten Chancen, noch einen Platz zu ergattern, gibt es donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Für weitere Infos und Anmeldung zur Community einfach hier entlang: www.zelt-der-möglichkeiten.de

Mein Azubi-Tagebuch: „Ich traue mir jetzt viel mehr zu!“

Wie geht es den Auszubildenden bei Lilalu? Was lernen sie? Womit tun sie sich leicht, was fällt ihnen noch schwer? Und was ist jenseits der Arbeit wichtig? Momentan lernen drei Frauen den Beruf der Veranstaltungskauffrau bei uns: Laura (aktuell Booking externes Personal), Monique (Teilnehmenden-Management) und Simona (Booking Ehrenamtliche & Instagram). In ihrem Azubi-Tagebuch gewähren sie jeden Monat Einblicke in ihren Alltag.
In der zweiten Folge blickt Moni auf einen ereignisreichen Februar zurück, in dem sie einiges an Selbstvertrauen hinzugewonnen hat:

„Liebes Azubi- Tagebuch,

nun bin ich schon seit fünf Monaten bei Lilalu. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Wenn ich auf die letzten fünf Monate zurückblicke, wird mir ganz warm ums Herz, denn ich habe schon jetzt eine Menge toller Menschen kennengelernt und einige Eindrücke sammeln können.

In der ersten Februarwoche hatte ich Urlaub und konnte die Zeit mit meiner Familie genießen. Ich habe meine freien Tage dazu genutzt, für meine kleine Schwester eine Überraschungsparty zum Geburtstag zu organisieren. Bei der Planung konnte ich bereits erlernte Aspekte über den Ablauf sowie die Planung gut einfließen lassen und so wurde die Party ein voller Erfolg!

In der zweiten Woche habe ich mich mit um die Reinigung unseres Kostümlagers gekümmert. Ich habe die Schlüsselübergabe mit der Reinigungsfirma durchgeführt und die Abnahme erledigt. Unser Kostümlager ist nun wieder blitzblank sauber.

In der dritten Woche habe ich die Urlaubsvertretung für meine Infopoint-Kollegin Betty übernommen. Anfangs hatte ich Angst, dass ich die Urlaubsvertretung nicht hinbekomme, aber ich habe das Erstellen von Umbuchungen etc. und die Vorbereitungen für unser Faschingsprogramm super gemeistert und traue mir nun viel mehr zu als davor.

Bei unserem Faschingsferienprogramm war ich das erste Mal für den Infopoint am Standort Neuhausen alleine zuständig. Am Anfang des Monats hätte ich mir so viel Verantwortung noch gar nicht zugetraut, doch durch meine gesammelten Erfahrungen bin ich nun viel selbstsicherer an die Betreuung des Infopoints rangegangen. Ich durfte sogar die Faschingsparty am Dienstag begleiten und konnte den Kindern dabei zusehen, wie viel Spaß sie bei uns haben.

In dem Moment hab ich mich gefühlt wie beim ersten Mal, als ich bei Lilalu eine Show gesehen hab. Ich hatte Gänsehaut und war total stolz darauf, Teil davon zu sein.“

„Eine wunderbare Abwechslung“: Ingolstadts Oberbürgermeister über Lilalu

Am 25. Februar startet der Vorverkauf für das 13. Lilalu-Sommerferienprogramm in Ingolstadt. Viele Ingolstädter Familien haben sich den Termin in ihrem Kalender vorgemerkt – und auch Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf, der für 2022 wieder die Schirmherrschaft übernommen hat, freut sich schon auf das „spannende Ferienprogramm“, das gerade jetzt „eine wunderbare Abwechslung“ biete.

Ingolstadts Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf. Foto: Herbert

In seinem Grußwort zum Ingolstadt-Programm 2022 schreibt der Vater von vier Kindern:

„‚Manege frei!‘ heißt es im August, denn dann macht das Lilalu-Ferienprogramm wieder Station in Ingolstadt. Sechs Tage lang werden aus Kindern und Teenagern Zirkusartisten und Akrobatinnen, Parkourkünstlerinnen und Zauberer. Der Höhepunkt der Ferienwoche ist natürlich zum Abschluss der große Auftritt vor Publikum.

Im Lilalu-Ferienprogramm können Mädchen und Buben viel Neues kennenlernen und ausprobieren: Sport und Akrobatik, Musik und Tanz, Zirkus und Zauberei … lauter tolle Sachen, die man so normalerweise nicht erleben kann.

Lilalu fördert nicht nur Geschicklichkeit und Kreativität, sondern auch die Sozialkompetenz.

Zirkus funktioniert natürlich nur, wenn alle gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Deshalb fördert Lilalu nicht nur Geschicklichkeit und Kreativität, sondern auch die Sozialkompetenz. Denn im Mitmachzirkus lernen sich Kinder unterschiedlichen Alters und Nationalität, aus verschiedenen Stadtteilen und Schulen kennen und können Freundschaften schließen.

Seit 2009 gibt es das Lilalu Ferienprogramm der Johanniter-Unfall-Hilfe auch in Ingolstadt unter dem Dach des Stadtjugendrings. Damit wirklich alle Kinder, die Lust haben, beim Zirkus mitmachen können, stellt der Stadtjugendring ein Kontingent kostenloser Plätze zur Verfügung und bezuschusst die Teilnahme für Mädchen und Buben aus Ingolstadt.

In dieser herausfordernden Zeit ist Lilalu eine wunderbare Abwechslung.

In dieser herausfordernden Corona-Zeit, die gerade die Kinder und Jugendlichen in ihren Möglichkeiten so einschränkt, ist das Lilalu-Ferienprogramm eine wunderbare Abwechslung.

Ich danke allen, die dieses spannende Ferienprogramm in Ingolstadt auf die Beine stellen. Allen jungen Zirkuskünstlerinnen und -künstlern wünsche ich schon heute viel Vergnügen und aufregende Tage bei Lilalu.“

Von boarisch bis polnisch: Mit diesen Sprachen ist das Büro-Team aufgewachsen

Zum internationalen Tag der Muttersprache haben wir die Mitarbeitenden im Lilalu-Büro-Team gefragt, welche Sprache(n) sie als Kind gelernt haben. Bei den meisten war es Deutsch, allerdings in unterschiedlichen Dialekten – von boarisch über fränggisch bis plattdüütsch. Andere sind mit Hochdeutsch aufgewachsen, hätten aber gerne auch die Sprache ihrer Vorfahren gelernt, wie zum Beispiel Polnisch oder Italienisch. Bei unseren ehrenamtlichen Mitarbeitenden ist die sprachliche Vielfalt übrigens nochmal deutlich größer: Unsere Ferienbetreuenden kommen aktuell aus mehr als 40 Nationen.

Illustration: PublicDomainPictures/Pixabay

Welche Sprache wurde bei Euch zu Hause gesprochen?

Boarisch. In meiner Heimat am Chiemsee gang und gäbe. Durch eine multikulturelle Schule rede ich heute aber mehr hochdeutsch als bayerisch. Wenn ich mich mit jemandem unterhalte, der bayerisch redet, wechsle ich automatisch ohne es zu merken auch wieder auf bayerisch.

Meine Muttersprache ist Deutsch und ich bin auch damit zu Hause aufgewachsen. Da meine Mutter Englischlehrerin ist, haben wir auch ab und zu etwas englisch gesprochen, aber wirklich nicht viel.

Meine Mutter kommt aus Westfalen, mein Vater hat seine frühe Kindheit in Tschechien verbracht und ist später in Österreich aufgewachsen. Zu Hause haben wir immer hochdeutsch gesprochen. In der Grundschule wurde ich deswegen manchmal blöd angeschaut – eine Münchnerin, die nicht bayerisch spricht!
Ich wollte immer gerne Tschechisch lernen, mein Vater meinte aber, das sei zu kompliziert. So hat er mir nur einen Satz beigebracht: Já tě miluji. Ich liebe dich.

In meiner Familie ist es nicht so spektakulär 😉 Bei uns wurde deutsch bzw. bayerisch gesprochen, und von meinem Papa kommt noch der österreichische Akzent dazu, da kommt er nämlich her.

Bei uns daheim war die Muttersprache das typisch Münchnerische mit Aussagen wie: „pack ma’s“, „Obacht“, „pfiat di“, „a so a Schmarrn“, „fei“ als Füllwort oder auch „Hier geht’s ja zu wie am Stachus“.

Wir haben mit Oma und Opa im Haus zusammen gewohnt und die haben immer plattdeutsch gesprochen. Ich kann es verstehen, aber nur ein paar Floskeln sprechen. Zu uns Kindern wurde manchmal gesagt „he/sie is verdreiht“, wenn man quengelig war oder schlecht drauf. Und Oma hat zu Opa immer gesagt „Kuier nit so full“ – sinngemäß „red nicht so viel/erzähl nicht so viel Quatsch“.

Bei uns daheim wurde auch polnisch gesprochen, meine Mutter kommt aus Polen. Ich kann es nur leider nicht selbst sprechen 😦 Aber wir feiern Weihnachten nach polnischer Tradition und singen uns immer noch zum Geburtstag „sto lat, sto lat“ vor. Das heißt so viel wie „Hundert Jahre soll er / sie leben“.

Meine Muttersprache ist Deutsch. Bei uns wurde deutsch und bayerisch gesprochen 🙂 Meine Großeltern kommen alle geschlossen aus Bayern. Ich bin da ziemlich langweilig. 😉

Meine Muttersprache ist zwar Deutsch, aber bei Oma und Opa väterlicherseits wurde italienisch gesprochen. Mein Papa spricht das nur sehr selten. Hauptsächlich, wenn wir Verwandte besuchen oder Urlaub in Italien machen. Beigebracht hat er uns die Sprache leider nicht.
Mein Opa mütterlicherseits ist Russe. Meine Oma hat sich aber nach der Geburt meiner Mama von ihm getrennt und er hat meine Mama zu selten gesehen, um ihr die Sprache beizubringen.

Meine Muttersprache ist Deutsch und bei mir zuhause wird auch nur deutsch gesprochen. Mein Opa kann allerdings fließend Französisch, da er damals im Krieg lange in Frankreich in Gefangenschaft war.

Meine Muttersprache ist Deutsch, und auch innerhalb meiner Family gibt es seit Jahren nur die deutsche Sprache. Beziehungsweise wir als Rosenheimer sprechen natürlich bayerisch! 🙂 In München tut das aber irgendwie kaum jemand.

Ich komme aus dem schönen Frankenland Nürnberg. Meine Eltern und auch ich fränkeln im normalen Sprachgebrauch. Wenn ich in der Heimat bin, esse ich gerne „Drei im Weggla“. Als ich das hier in München bestellen wollte, sah man mich nur schräg an. Hier muss ich wohl „drei Bratwürste in der Semmel“ bestellen 🙂

Mein Azubi-Tagebuch: ein Januar voller Höhen und Tiefen

Wie geht es den Auszubildenden bei Lilalu? Was lernen sie? Womit tun sie sich leicht, was fällt ihnen noch schwer? Und was ist jenseits der Arbeit wichtig? Momentan lernen drei Frauen den Beruf der Veranstaltungskauffrau bei uns: Laura (aktuell Booking externes Personal), Monique (Teilnehmermanagement) und Simona (Booking Ehrenamtliche & Instagram). In ihrem Azubi-Tagebuch gewähren sie jeden Monat Einblicke in ihren Alltag.
Zum Auftakt berichtet Simona über ihren Januar:

In ihrer Freizeit geht sie gerne Skifahren: Simona Anfang Januar in Österreich. Foto: privat

„Dies ist mein erster Tagebucheintrag. Es freut mich sehr, dass ich nun regelmäßig die Zeit finde, um meine Gedanken über meine Ausbildung aufzuschreiben und anderen einen Einblick über meine Zeit bei Lilalu zu geben. Nun sind schon die ersten vier Monate meiner Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau vorbei. Nach wie vor bin ich sehr glücklich darüber, meine Ausbildung hier machen zu dürfen. Seit ich begonnen habe, ist auch schon einiges passiert.

Mein Januar war voller Höhen und Tiefen. Am 3. Januar habe ich zum allerersten Mal eigenverantwortlich die Besprechung mit den Ferienbetreuenden am ersten Tag der Workshop-Woche gemacht. Zu Beginn war ich schon ein wenig aufgeregt, aber das hat sich mit der Zeit Gott sei Dank gelegt. Ich hab den Ferienbetreuenden nochmal gesagt, wie die Woche abläuft, erklärt, was die Dos und Don’ts sind, und natürlich weitere Fragen beantwortet.

In der Woche hat mir meine Ausbildungsbeauftragte Anita auch sonst mehr Verantwortung übertragen. Dadurch habe ich gesehen, bei welchen Aufgaben ich mir schon sehr sicher bin, die ich dann in Zukunft mit viel Selbstbewusstsein durchführen kann, und bei welchen Aufgaben ich noch etwas mehr Zeit beziehungsweise Unterstützung brauche.

Am 6. Januar habe ich den Feiertag genutzt und bin nach Österreich zum Skifahren gefahren. Am Freitag, dem letzten Workshoptag, bin ich zusammen mit Karo nochmal zur Turnhalle gefahren, denn wir wollten Videoaufnahmen für unsere Reels auf Instagram aufnehmen. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Allerdings war es teilweise auch eine Herausforderung, weil die Kinder nach anfänglicher Schüchternheit dann gar nicht mehr aufhören wollten, ihre Tricks zu zeigen 😉 Trotz allem war diese Woche für mich eine sehr gute Woche und ein perfekter Start in das neue Jahr.

In der dritten Januarwoche hatte ich drei Tage Urlaub, die ich sehr genossen habe. Allerdings habe ich mich in der Zeit zum zweiten Mal mit Corona angesteckt und konnte weder in die Schule noch in die Arbeit gehen und musste mich für zehn Tage in meinem Zimmer isolieren. Die Tage sind allerdings trotzdem schnell vergangen und ich bin sehr froh, endlich wieder raus zu können und in die Schule und in die Arbeit gehen zu können.“

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