„Mittendrin gefällt mir am besten!“ – unsere Auszubildende Laura Möwius

Was, wenn man noch nicht so genau weiß, was man nach dem Schulabschluss tun soll? Viele Jugendliche reisen erst einmal herum oder arbeiten mal hier, mal dort. Laura wollte in jedem Fall „etwas Sinnvolles“ tun, und das hieß in ihrem Fall: ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Den Impuls dazu hatte der Besuch bei einer Freundin gegeben, die in Israel in einer Behindertenwerkstatt arbeitete. Über einen Freund, der sich schon länger im Schulsanitätsdienst engagierte, kam die gebürtige Nürnbergerin zu den Johannitern und war ein Jahr lang im Raum Nürnberg / Erlangen in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen tätig, vorwiegend im offenen Ganztag an Gymnasien, aber auch an Grundschulen und in Kindergärten.

Nach dem Ende des freiwilligen sozialen Jahres war es aber nicht vorbei mit Lauras Engagement: Sie arbeitete neben dem Studium der Medienwissenschaft – für die Historie und Mechanismen von audiovisuellen Medien und Werbung hat sie sich schon immer interessiert – weiterhin als pädagogische Hilfskraft am Gymnasium. So hat Laura ihre Schützlinge teilweise von der fünften Klasse bis hinein in die Oberstufe begleitet. Nebenbei arbeitete sie bei verschiedenen Kulturveranstaltungen, an der Kasse, beim Vorverkauf oder am Einlass. „Da ist man mittendrin in der Veranstaltung“, schwärmt Laura, „und das macht mir richtig Spaß!“

Als Laura mit dem Studium fertig war, wurde ihr Freund nach München versetzt, und Laura kam mit. Seit bald zwei Jahren wohnt die heute 26-Jährige in Schwabing, und es gefällt ihr sehr gut hier, auch wenn sie ihre alten Freunde und Familie vermisst. Um in München beruflich Fuß zu fassen, absolvierte sie ein Praktikum in der internen Unternehmenskommunikation bei BMW. Auch hier war sie wieder bei Events dabei, und im Sommer 2019 arbeitete sie am Infopoint des Tollwood Festivals. „Da hab ich erneut gemerkt, wie sehr mir der Veranstaltungsbereich liegt.“ Als ihr eine Kollegin von Lilalu erzählte, schaute sie auf die Homepage und wusste gleich: „Ja, das passe ich rein!“. Das Ferienprogramm ist für die junge Frau die perfekte Verbindung von Veranstaltungsmanagement und der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die sie schon etwas vermisst hatte.

Seit Dezember macht Laura nun eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei Lilalu. Zusammen mit dem Infopoint-Team berät sie die Eltern/Kunden zu den Ferienprogrammen und kümmert sich um die Teilnehmerverwaltung. Außerdem lernt sie in der Ausbildung Schritt für Schritt, wie man ein solch großes „Event“ organisiert und gestaltet. In den Faschingsferien war sie schon am Infopoint vor Ort im Einsatz und genoss den Kontakt und die Interaktion mit den Kindern und deren Eltern – und natürlich die strahlenden Augen und den Stolz der jungen Künstler bei der Show. „Es ist so schön, zu sehen, wofür man mehrere Wochen Vorbereitungen getroffen hat.“

Das nächste berufliche Ziel ist natürlich ein erfolgreicher Abschluss der Ausbildung. Anschließend möchte Laura erstmal weitere Erfahrung als Veranstaltungskauffrau sammeln und später vielleicht freiberuflich im Event-Bereich arbeiten. In ihrer Freizeit spielt die Wahl-Münchnerin gerne Squash und ist gern in der Natur und in der Welt unterwegs – ob zum Wandern in Österreich oder zum Surfen in Indonesien. Die „beste Erfahrung“ ihres Lebens war eine einmonatige Reise durch Israel, wo sie ihre Freundin besuchte: „Das ist für mich das interessanteste und spannendste Land, in dem ich je war.“ Die 26-Jährige möchte aber gerne noch viel mehr von der Welt sehen – zum Beispiel bei einer Safari durch Südafrika.

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