Die Osterferien können kommen –Papierhandtücher haben wir genug

Andere machen jetzt Frühjahrsputz, passend zur Jahreszeit und den endlich wärmer werdenden Temperaturen. Putzen mal wieder die Fenster, waschen Vorhänge und Teppiche, wischen die Schränke aus. Um sich nach zwei, drei Tagen Arbeit über eine in neuem Glanz erstrahlende Wohnung zu freuen.
Das Lilalu-Team sitzt derweil schon seit einigen Tagen an Frühjahrs-Hygienekonzepten. Studiert die neueste Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, brütet über Bestelllisten, überlegt, wie viel Sprühkreide und Handschuhe man für zwei Wochen Ferienprogramm braucht, organisiert schnell ein paar Hundert Schnelltests. Um Münchner Kindern eine schöne und möglichst sichere Zeit bei den Lilalu-Oster-Workshops zu bereiten.

Wie viel Arbeit hinter der Umsetzung eines Hygienekonzeptes steckt, warum man dafür Sprühkreide braucht, weshalb man zwischendurch immer wieder die Hälfte umschmeißen und neu konzipieren muss und was es eigentlich mit den Papierhandtüchern auf sich hat, berichtet Karola Brandstetter, die neben dem Booking der Workshopleitenden auch das Hygienekonzept des Lilalu-Ferienprogramms verantwortet:

„Wir haben jetzt für die Osterferien insgesamt drei Versionen des Hygienekonzepts erstellt. Das ist nicht viel, letzten Sommer haben wir das Konzept mit den ganzen Maßnahmen zum Infektionsschutz in unseren Ferienprogrammen bestimmt sechs, sieben Mal neu geschrieben. Die wichtigsten Änderungen ergeben sich natürlich daraus, dass sich immer wieder die Quellen ändern; so haben wir ja inzwischen die 12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Aber jetzt ist das Konzept für die Osterferien fertig, und am Wochenende informieren wir unsere Hygienebeauftragten über die aktuellen Regelungen. Das machen wir immer erst ein, zwei Tage vor Workshopbeginn, damit das Personal immer auf dem aktuellsten Stand ist. Das Infopoint-Team bereitet bis zum Wochenende ganz viele Schilder vor – wir haben ja an den Standorten jeweils ein Farbleitsystem, das mit dafür sorgt, dass jedes Kind nur Kontakt mit seiner Workshop-Gruppe hat. Die Produktionsleitungen sorgen indessen dafür, dass alle Hygieneutensilien, vom Desinfektionstuch bis zur Teststation, am richtigen Ort landen.

Wie viel Material wir für eine Ferienwoche brauchen, rechnen wir einfach aus: Wir schauen zum Beispiel, dass alle Mitarbeitenden jeweils eine Packung Handschuhe, Reinigungstücher und Desinfektionstücher bekommen, dass für alle Beteiligten ausreichend Masken da sind etc. Außerdem brauchen wir Handschuhe in S bis XL, Plexiglasscheiben für den Infopoint, Handdesinfektionsmittel, Teleskopständer zur Markierung der Treffpunkte, Sprühkreide zur Markierung der Laufwege …

Das funktioniert ganz gut, das machen wir ja schon seit letztem Jahr so. Das Einzige, wobei wir uns echt schwergetan haben, war, hochzurechnen, wie viele Papierhandtücher man braucht, wenn sich die Kinder ständig die Hände waschen sollen. Wir haben das letzten Sommer mal für sechs Wochen ausgerechnet, aber zur Sicherheit erst mal nur den Bedarf für zwei Wochen bestellt. Dieser Bedarf hat dann für sechs Wochen Sommer gereicht und wird vermutlich noch bis Ende diesen Jahres reichen. Also, wir haben uns ein bisschen verrechnet. Aber das ist ja aktuell auch eine Wertanlage.“

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