„Ich hab richtig Gänsehaut bekommen“: unsere neuen Auszubildenden Monique und Simona

Ein bisschen bange war uns ja schon, bevor unsere neue Auszubildenden bei uns angefangen haben: Wie sollen wir das machen, wenn sie beide denselben Spitznamen haben? Fühlen sich nicht immer beide angesprochen? Zum Glück hat sich das Problem schnell gelöst: Monique nennen wir meist Moni, und Simona heißt einfach Simona. Ein paar Gemeinsamkeiten haben sie aber schon. Beide backen und kochen sehr gerne. Beide haben, als sie beim Lilalu-Sommer das erste Mal eine Abschlusspräsentation gesehen haben, „richtig Gänsehaut bekommen“, wie Moni sagt. „Weil das“, so Simona, „wirklich was Großes für die Kinder ist und man merkt, wie gut sie sich fühlen.“ Und beide wollten eigentlich in einem ganz anderen Bereich arbeiten, bevor sie sich für die Ausbildung als Veranstaltungskauffrau bei Lilalu entschieden haben.

Seit September Teil des Lilalu-Teams: unsere neuen Auszubildenden Monique (l.) und Simona. Fotos: Philipp Maier / privat

Moni, 24, hat eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten angefangen, war aber so unzufrieden mit den Arbeitsbedingungen in ihrer Praxis, dass sie gekündigt hat. „Ich hab dann einen Eignungstest beim Arbeitsamt gemacht. Da kam mit 95 Prozent Übereinstimmung der Beruf Veranstaltungskauffrau raus. Das hatte ich noch nie gehört, aber ich war sofort Feuer und Flamme.“ Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle hat die Münchnerin dann das Angebot von Lilalu entdeckt. „Das hat mich einfach angesprochen. Und als ich im Sommer einen Samstag zum Probearbeiten da war, da wusste ich, das will ich machen.“

Jetzt ist Moni erstmal im Infopoint eingesetzt, wo sie unter anderem Eltern berät, Buchungen verwaltet und bei der Organisation der Ferienprogramme mithilft. Die Tochter eines Italieners (dem sie den schönen Nachnamen Paradiso verdankt) schätzt die Vielseitigkeit ihrer Arbeit und die direkte Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden. Und: „Hier bei Lilalu habe ich nicht so das Gefühl, der Azubi zu sein, sondern ein vollwertiges Mitglied des Teams, das ist toll.“ In ihrer Freizeit kümmert sich Moni um ihre beiden Katzen, spielt Tennis, trifft sich mit Freunden, malt und zeichnet und näht kleine Stofftiere. Und: Sie liest sehr viel, hauptsächlich „Geschichten aus dem wahren Leben“.

„Hier bin ich ganz nah am Geschehen.“

Simona wollte Kauffrau für Büromanagement werden, hat die Ausbildung aber nach einem Jahr abgebrochen. „Das lag nicht am Beruf selbst, aber ich hatte nichts zu tun. Ich saß einfach nur da und hab gewartet, dass ich endlich eine Aufgabe bekomme.“ Die hat sich die 20-Jährige aus der Nähe von Markt Schwaben dann selbst gesucht: Sie hat auf der Fachoberschule ihr Abitur gemacht und anschließend bei einem Raumausstatter gearbeitet. „Ich wollte Innenarchitektur studieren. Mein Vater ist Küchenarchitekt, und ich hab selbst auch eine kreative Ader.“ Weil ihr das Studium dann aber doch zu theoretisch erschien, entschied sie sich spontan für eine Ausbildung als Veranstaltungskauffrau. „Es macht mir total Spaß, Sachen zu planen und zu organisieren, das hab ich schon bei Feiern und als Klassensprecherin sehr oft gemacht.“

Bei Lilalu darf Simona jetzt erstmal zusammen mit dem Team die Instagram-Aktivitäten und die Ferienbetreuer-Akquise planen und organisieren. „Ich finde es toll, dass ich hier so nah am Geschehen bin, ich bin ja auch bei den Ferienprogrammen mit vor Ort.“ Nach der Arbeit geht sie gerne mit Freunden essen und lebt ihre Liebe zum Dekorieren aus („ich bin ein Weihnachtsfreak“). Und: „Ich liebe es, shoppen zu gehen, und zu reisen, vor allem Städtetrips. Ich liebe London und möchte unbedingt mal zur Weihnachtszeit nach New York.“

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