Wie das Lilalu-Abenteuerland entsteht

Wir verwandeln einen grauen Kiesplatz in ein buntes Abenteuerland für Münchner Kinder und Familien: Ab Montag, 1. August, ist das große Gelände im Olympiapark Süd Schauplatz des Lilalu-Sommerprogramms. Über 2.000 Kinder und Jugendliche werden hier neue Welten entdecken und unvergessliche Ferienmomente erleben. Und Groß und Klein finden hier einen Ort zum Entspannen, Spielen und Ausprobieren. Doch wie funktioniert das eigentlich, innerhalb von nur einer Woche eine komplette Zeltstadt aufzubauen? In unserem Blog dokumentieren wir für euch den Sommer-Aufbau 2022:

Tag 1: Die ersten Zelte wachsen in den Himmel

Die Hitze steht über dem Olympiapark: Bis zu 35 Grad im Schatten zeigt am Montag das Thermometer in München an. Und auf dem Lilalu-Gelände gibt es noch keinen Schatten, die Zelte stehen ja noch nicht. Das fünfzehnköpfige Aufbau-Team ist aber schon froh, dass es nicht, wie zuletzt 2021, in Strömen regnet oder stürmt und macht sich gut gelaunt ans Werk: Da werden Wasseranschlüsse begutachtet, Zählerstände abgelesen, die Müllpresse und ein erster WC-Container angeliefert und das Technik-Lager aufgebaut. Und natürlich helfen alle bei der größten Aufgabe dieses Tages mit: Die Familie Mai fängt heute mit dem Aufbau der drei großen Trainingszelte an, in denen die Kinder und Jugendlichen ab nächster Woche Luftartistik, Parkour, Akrobatik, Schauspiel, Tanz und vieles mehr lernen.

Tag 2: Bald wird hier gearbeitet und trainiert

Über Nacht ist auf dem Lilalu-Gelände ein erster kleiner See entstanden. Als Kind hätte man hier jetzt den größten Spaß in Gummistiefeln. Das Aufbau-Team ist unterdessen weiter fleißig gewesen: Am zweiten Tag stehen bereits die Container, in denen das Büro-Team die nächsten sechs Wochen arbeiten wird. Zum Teil sind sogar schon Bierbänke drin (die man praktischerweise als Sitzgelegenheit, Ablagefläche und Regal nutzen kann). Die Trainingszelte sind zur Hälfte aufgebaut und werden jetzt mit Bodenbrettern und Teppich ausgelegt. Als nächstes werden in den Zelten Strom und Licht installiert. Und die Traverse im Nordosten des Geländes markiert schon den Bereich für das kostenlose Familienprogramm „Umsonst & Draußen“, den Biergarten und das kleine Karussell.

Tag 3: Platz zum Spielen und Entspannen entsteht

Hier können die Kinder morgens in der Frühbetreuung noch entspannen, lesen oder spielen, und hier entfalten die Teilnehmenden des Workshops „Be creative“ ab 9 Uhr ihre Schöpferkraft: Am südöstlichen Ende des Geländes (da, wo letztes Jahr das Galazelt stand), steht jetzt das Plusbetreuungszelt. Übrigens keine Sorge vor nassen Füßen: Der kleine See wurde auch schon wieder abgepumpt und die Kuhle mit Kies aufgefüllt. Auch sonst ist an Tag 3 des Aufbaus jede Menge passiert: Die Beacharea, in der ab Mittwoch der eintägige Workshop „Be active“ stattfindet, ist zur Hälfte aufgebaut (es fehlt nur noch ein bisschen mehr Sand), die großen Trainingszelte nehmen weiter Gestalt an, die EDV für die Büro-Container ist fertig eingerichtet, die mobilen Toiletten sind alle aufgebaut und die Weichbodenmatten für das Training sind frisch geputzt.

Tag 4: Wir ziehen um ins Abenteuerland

Die Sterne leuchten über dem Olympiapark Süd – das hilft ein wenig über die Anstrengungen dieses Tages hinweg. Heute ist nämlich das Büro-Team aufs Gelände gezogen – mit gefühlt 100 schweren Kisten voller Flyer, Schilder, Ordner, Hardware, Seifenspender, Molton … Das Aufbau-Team und die Familie Mai haben unterdessen zentnerweise Material für das Gelände aus den Auflegern und Transportern geladen: Zaun- und Zeltelemente, Utensilien für verschiedene Workshops, kleine Spielgeräte und vieles mehr. An allen Ecken wird noch gewerkelt und gehämmert, damit das Lilalu-Sommergelände in vier Tagen fertig für die Kinder ist. Die Trinkwasserstation ist schon aufgebaut. Und der weiche Sand für den Sandkasten bei „Umsonst & Draußen“ liegt auch schon bereit.

Tag 5: Manege frei für die Kinder!

Kaum ist ein weiterer Tag vorbei, steht schon das Herzstück des Lilalu-Sommers: das große Galazelt! Hier haben die jungen Künstlerinnen und Künstler jeweils zum Ende ihrer Workshop-Woche ihren großen Auftritt und zeigen Familie und Freundinnen und Freunden, was sie alles gelernt haben. Direkt gegenüber des Galazelts gehen derweil die Arbeiten am „Umsonst & Draußen“-Gelände weiter: Nacheinander werden die Spiel- und Kreativzelte aufgebaut und eingerichtet, später kommen noch der Biergarten und das Karussell hinzu. Im Gastrozelt wartet indes schon die „Cook Mal“-Küche auf die Kinder und Jugendlichen, die hier Kochen, Backen und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln lernen. Und auf die Aufbauhelfer wartet zum Ende des Tages eine schöne Abkühlung: eine selbstgebaute Gartendusche.

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